Hinter den Masken: Ein Blick auf den einzigartigen Fasching in München

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In den Straßen Münchens liegt ein besonderer Zauber in der Luft, wenn der Fasching die Stadt mit bunten Kostümen, fröhlichen Umzügen und ausgelassener Stimmung erfüllt. In diesem Blogbeitrag tauchen wir ein in die einzigartige Welt des Münchner Faschings, angeführt von der traditionsreichen Narrhalla.

Das Wort Fasching entwickelte sich aus dem mittelhochdeutschen Wort “Fastnacht”. Der Ursprung des Münchner Faschings liegt in den Waffentänzen und Ritterspielen des Mittelalters. Seit dem 15. Jahrhundert mischte sich das Faschingstreiben immer wieder mit lokalen Bräuchen. Doch erst mit der Gründung der Narrhalla im Jahr 1893 erhielt der Münchner Fasching seine ureigene Prägung. Die Narrhalla, als erste Faschingsgesellschaft der Stadt, organisierte nicht nur einen festlichen Umzug, sondern engagierte sich von Anfang an auch für wohltätige Zwecke, um die bedürftige Bevölkerung zu unterstützen.

Auch wenn der Fasching in München bei weitem nicht so bekannt ist wie in Köln, gibt es doch einige interessante Veranstaltungen. Wie die Münchener Grantler einst sagten: “Zum Spaß, mei Liaber, ist der Fasching net da, da hört sich der Spaß auf.” (Zitat von Karl Valentin). Heutzutage wird der Fasching auch in München ausgelassen und fröhlich gefeiert.

So gibt es zum Beispiel den traditionellen Faschingsumzug durch die Stadt und den Tanz der Marktweiber am Viktualienmarkt am Faschingsdienstag. Ein Höhepunkt der narrischen Zeit ist die Open-Air-Sause „München Narrisch“ in der Innenstadt. Hierfür werden Bühnen auf dem Marienplatz und am Karlsplatz-Stachus aufgebaut, wo an den Faschingstagen zahlreiche Musik- und Tanzgruppen auftreten. Auch traditionelle Hofbälle und Künstlerfeste finden zu Hauf statt. Zu Münchens Faschingshochburgen zählt zum Beispiel das Deutsche Theater, der Augustinerkeller und viele mehr.